Austenitgehaltsmessung – Veröffentlichung

Ermittlung des Austenitgehalts in Stahlwerkstoffen

Mit dem Labor-Messystem MPG 100D ist es auch möglich den Austenitgehalt eines Stahls zu ermitteln. Der Anteil an Austenit im Material ist entscheidend für dessen Verwendbarkeit und Güte.

Im Gegensatz zu anderen Komponenten eines Stahls kann der Austenitanteil nicht magnetisiert werden. Das ist eine wesentliche Eigenschaft des Austenits, auf der das Messverfahren aus dem Hause BROCKHAUS beruht: Setzt man einen austenithaltigen Stahl einem so starken äußeren magnetischen Feld aus, daß die Magnetisierungskurve nicht weiter ansteigt, erhält man einen Wert, die sogenannte Sättigungspolarisation. Wiederholt man diesen Vorgang nun mit einem nicht austenithaltigen Stahl, so erhält man einen weiteren Wert, der – verglichen mit der zuvor gemessenen Sättigungspolarisation – Aufschluß über die Höhe des Austenitgehaltes des entsprechenden Stahls gibt.

Die auf Basis bewährter Standardkomponenten aus dem Hause BROCKHAUS neue entwickelte Messanlage MPG AUST zur Messung des Austenitgehaltes eines Stahls besteht im wesentlichen aus folgenden Komponenten: Einer Messanlage zur Bestimmung magnetischer Werkstoffeigenschaften incl. Hochleistungsverstärker zur Erzeugung des Magnetfeldes und einer speziell an die Messaufgabe angepasste Messspule, in der das Magnetfeld erzeugt wird und in die die Stahlprobe eingeführt wird. Hinzu kommt ein PC mit entsprechender Analyse-Software, mit deren Hilfe der Magnetisierungsgrad respektive die Sättigungspolarisation und damit der Austenitgehalt berechnet wird. Geliefert wird eine solche Messanlage in einer Pult- oder Geräteschrankversion.