Bandstahl für anspruchsvolle Anwendungen

  • Kaltband
  • Spaltband, geglüht und / oder nachgewalzt

   

Full-Service Anbieter für nachhaltige Lösungen

  • Verfahrenstechnik für Gas und Wasser – im Prozess, beim TAR oder der Sanierung von Umweltschäden
  • Recycling von Produktionsabfällen aus der Metallverarbeitung

   

Messgeräte für magnetische Materialien

  • weichmagnetische Werkstoffe (Elektroblech) und hartmagnetische Werkstoffe (Dauermagnete)
  • Lösungen für F&E, Wareneingang und QS

Glühen

Man versteht unter Glühen in der Werkstoffkunde das Anwärmen, Durchwärmen und Abkühlen von Stahl zur Erzielung definierter Werkstoffeigenschaften.

Beim Haubenglühen, wie z.B. bei der Ebner HICON/H2® kommen mehrere Coils in einen geschlossenen Ofen und verbleiben dort für eine Glühreise bis zu mehreren Tagen.

Die Haubenglühen bestehen aus Glühsockeln und beweglichen Glühhauben. Um den hohen Anforderungen an die Bandoberfläche gerecht zu werden, geschieht das Glühen in Schutzgasatmosphäre. Hierzu eignet sich insbesondere Wasserstoff, aber auch Stickstoff und Gasgemische.

Es gibt verschiedene Glühverfahren; in der Fertigung von Kaltband kommen vor allem das Weichglühen sowie das Rekristallationsglühen zur Anwendung.

Beim Weichglühen von Stahl werden vorhandene Ausscheidungen von Zementit oder Perlit reduziert, um die Härte und Festigkeit des Stahls zu reduzieren und die Verformung zu erleichtern. Typische Temperaturen hierfür sind 680°C – 780°C.

Das Rekristallisationsglühen stellt die Kristallitformen wieder so her wie sie vor einer Kaltverformung vorgelegen haben. Hierzu wird das Coil auf Temperaturen knapp oberhalb der Rekristallationstemperatur zwischen 550°C und 700°C aufgeheizt. Die Rekristallationstemperatur ist allerdings abhängig von Material und Verformungsgrad.

 
 
 

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